Mittwoch, 31. Oktober 2012

Fleischersatz-Doku Nr. 2

Also meistens gefällt mir der Begriff "Fleischersatz" nicht so besonders gut, da ich viele Produkte, die als Fleischersatz bezeichnet werden, einfach generell gerne esse und nicht, weil sie für mich einen Ersatz für Fleisch darstellen sollen. Gewohnheitsmäßig und massentauglich kann man sie wohl als Fleischersatz bezeichnen, wenn damit z.B. solche Gerichte entstehen wie "Frikadelle" mit Rosenkohl und Möhren, das es bei mir heute gab und für mich ziemlich deutsch und klassisch ist und in diesem Fall ein Veggie-Burger als Frikadellen-Ersatz verwendet wurde.
Auf Arte lief heute Morgen eine neue Doku zu diesem Thema, bei der man den Eindruck bekam, dass sie sagen wollen "Hallo WDR, so macht man es besser..." im Bezug auf eine ähnliche Doku vor einigen Wochen. Die Moderatoren sind viel sympathischer, der vegane Koch ist derselbe, wirkt dieses Mal aber irgendwie auch sympathischer, die Aussagen sind super und das Essen sowieso. Arte erweckt zum Glück im Gegensatz zum WDR nicht den Eindruck, dass das Thema irgendwie auf eher intolerante Fleischesser zugeschnitten werden muss. Es wird alles so dargestellt wie es ist, welche Auswirkungen die fleischlose Ernährung auf Mensch und Umwelt hat und all die guten Argumente werden klar geäußert. Bei der WDR-Doku haben mir lediglich die Ausschnitte über die Tofu-Produktion gut gefallen. Natürlich ist es nichts Neues, aber schaut es euch an und freut euch über gute Formulierungen und eine nette Doku!

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Verführer Papier


Endlich habe ich die gute und interessante Doku zum Thema Papier wiedergefunden! Seit Monaten musste ich immer wieder daran denken, somit haben ihre Produzenten ihr Ziel bei mir erreicht und mich dauerhaft zum Nachdenken gebracht.

Mir war immer bewusst, dass man kein Papier verschwenden sollte, aber dass es trotzdem umweltfreundlicher ist, wenn etwas in Papier anstatt in Plastik verpackt ist oder daraus besteht. Das ist zwar prinzipiell auf jeden Fall richtig, aber man sollte da wohl doch noch einiges beachten.
Das mittlerweile auf vielen Verpackungen auftauchende FSC-Zertifikat ist laut der Doku nicht so umweltfreundlich wie es dargestellt wird. Teilweise taucht auch das SCA-Zeichen direkt auf und gerade der Papierkonzern SCA wird in der Doku kritisiert, da sie in einigen Fällen alte Wälder abholzen, die laut der FSC-Regeln geschützt sind und nicht gefällt werden dürfen. Konsequenzen gab es nicht.  

Seitdem ich "Verführer Papier" geschaut habe, achte ich darauf, dass ich soweit wie möglich recycelte Papierprodukte kaufe. Dabei taucht häufig das älteste Umweltzeichen "Blauer Engel" auf, das nach Aussage eines Papierherstellers in der Doku das momentan beste Zeichen für Papier ist. Auf einigen Websites steht jedoch, dass das Siegel nur auf Antrag vergeben wird und zwar auch, wenn nur ein bestimmter Aspekt des Produkts besonders umweltfreundlich ist. Allerdings scheint das Siegel trotzdem eine guter Hinweis zu sein und wird vom BMU vergeben.

Leider kann Papier nicht unendlich recycelt werden, sodas immer wieder
neue Bäume gefällt werden müssen und es ist auch momentan meist nur möglich herkömmliche Verpackungen, Briefe, Prospekte etc. zu erhalten. Aber vor allem beim Hygienepapier ist es eigentlich vollkommen unnötig, dieses aus neu gerohdeten Bäumen herzustellen. In vielen Märkten gibt es auch Alternativen, zwar habe ich bis jetzt natürlich nicht überall geschaut, aber mir sind einige Produkte aufgefallen.

So gibt es beispielsweise bei Edeka und Netto Recycling-Toilettenpapier von der jeweiligen Hausmarke, ebenso wie bei DM, dort aber etwas teurer als bei Netto. Außerdem gibt es bei DM Recycling-Haushalts- und Taschentücher, letztere sowohl in der umweltfreundlichsten Form einer Papierbox aber auch als Päcken für unterwegs. Leider sind sowohl die herkömmlichen als auch die recycelten Taschentücher von "Soft&Sicher" nicht so stabil wie z.B. die von Tempo, was ich schade finde, da ich sonst auch mehr Geld dafür ausgeben würde. Da Tempo-Produkte aber von SCA produziert werden, ist da wohl so schnell mit keinem umweltfreundlichen Angebot zu rechnen, also nehme ich erst mal die recycelten von "Soft&Sicher". Bei Rossmann gibt es günstige Recycling-Schreibblöcke für 99 Cent! Leider habe ich aber noch keine sinnvollen Briefumschläge gefunden, wobei ich diese auch nicht so häufig benutze.

Kennt ihr noch andere Recycling-Produkte, die ihr empfehlen könnt?

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Vegan Wednesday Nummer 3 (12)

Nun ist schon wieder eine Woche vorbei und somit mein dritter Vegan Wednesday und insgesamt Nummer 12. Dieses Mal sammelt wieder Cara netterweise alle Beiträge und bei ihr gibt es auch nähere Infos. Der Tag begann heute sehr herbstlich mit dichtem Nebel, der sich sogar in winzigen Tropfen auf die Fensterscheiben gelegt hatte, und später in Sprühregen überging, sodass man sich vorkam wie in den Bergen.

Frühstück: eine Art "Freundinnen-Frühstück" in herbstlichen Farben, leider ohne Freudinnen, dafür mit Bio-Ganzkornbrot und Mitbringseln und zwar einmal mit leckerem, selbstgemachten Quitten-Gelee von einer Freundin aus Früchten aus dem eigenen Garten und veganen Zutaten. Das andere Brot mit meiner geliebten Spekulatiuscreme, die mir eine andere Freundin aus Frankreich mitgebracht hat. Da ihr Freund dort lebt, bekomme ich regelmäßig Nachschub, ich Glückspilz! Außerdem gab es noch ein halbes Brot mit Gemüse-Aufstrich und dazu Arabischen Gewürztee, der wunderbar nach Pflaume duftet.


Mittagessen: Salat bestehend aus Gemüse-Tortellini (Alnatura), Rucola, Tomaten,
Balsamico (Alnatura) und gerösteten Pinienkernen


Zwischendurch: Birne, Soft-Pflaumen (enerBio), Chili-Kirsch-Schokolade (Alnatura),
Brot mit Speculoos-Creme (mjaamjamjaaaam!)

Abendbrot: wieder Tortellini-Salat, Ganzkornbrot mit "wie feine Lyoner" (Heirler)
und Gemüse-Aufstrich


pflanzliche Kost fürs Klima

Ohja hiermit also danke an den Dozenten der heutigen Umweltschutz-Vorlesung für die Zusammenfassung einiger Daten und Fakten. Immer wieder wird die Frage gestellt, wieso man denn bloß vegetarisch oder vegan leben sollte. Manche sind vielleicht erfreut über diese Frage und geduldig und generell ist es natürlich sinnvoll Menschen aufzuklären, aber weiterführende Diskussionen kosten manchmal wirklich Nerven. Neben dem Wohl der Tiere sind für mich vor allem Klima, Umweltschutz und Nachhaltigkeit wichtig. Dazu gibt es diverse Berichte im Internet, aber ich war trotzdem hocherfreut, als in der eben gehörten Vorlesung folgendes präsentiert wurde:

- In Europa wird mehr als die Hälfte der Getreideernte als Viehfutter verwendet.
  Dazu noch ein Zitat vom Vegetarierbund (Quellen):
  "Derzeit werden 36% der weltweiten Getreideernte an Tiere verfüttert, die weltweite Sojaernte
  geht zu 70% in die Mägen von Tieren. Auch knapp die Hälfte der Fischfänge und selbst ein
  Drittel der Milchprodukte gehen diesen Weg."

- Mehrere Kilogramm Getreide werden für ein 1 kg Fleisch benötigt, was jeweils von der Tierart
  abhängig ist. Würden also direkt die pflanzlichen Produkte verzehrt werden, würde man länger
  mit der gleichen Menge auskommen. Dies ist auch im Hinblick auf die kleiner werdenden
  Anbauflächen von Vorteil.

- Wasserverbrauch: 2500 kcal pflanzliche Nahrung (auch verarbeitet) pro Tag verbrauchen 350
                                  m3 Wasser pro Erwachsenen und Jahr,
                                  80 % pflanzliche Nahrung und 20 % Fleisch pro Tag verbrauchen hingegen
                                  980 m3 Wasser pro Erwachsenen und Jahr
  Der höhere Wasserverbrauch bei einer teilweise auf Fleisch basierenden Ernährung ergibt
  sich zu großen Teilen durch das nötige Trinkwasser für die Tiere.
  Dieser Aspekt ist also entscheidend, wenn der drohenden Wasserknappheit Beachtung
  geschenkt werden soll.

- Rinder stehen mittlerweile laut Dozent an dritter Stelle der Liste der klimarelevanten Faktoren.
  Dabei muss bedacht werden, dass sich der Fleisch-Konsum in Ländern, deren
  Lebensstandard sich erhöht wie z.B. in China, auch erhöhen wird. Hier noch ein relativ
  interessanter Artikel und das verführende Paper, dabei wird gleich zu Beginn der Anteil der
  durch Nutztiere entstehenden Treibhausgasemission am Gesamtwert von 10 % in der EU und
  18 % weltweit erwähnt.

Dienstag, 23. Oktober 2012

Die Zukunft pflanzen

Endlich habe ich die neue Dokumentation "Die Zukunft pflanzen" von Marie-Monique Robin, die letzte Woche auf Arte gezeigt wurde, geschaut. Vor einiger Zeit habe ich bereits die ebenfalls empfehlenswerte Dokumentation "Unser täglich Gift" der französischen Filmemacherin gesehen und gerade noch eine weitere mit dem vielversprechenden Titel "Monsanto mit Gift und Genen" gefunden, auf die ich schon gespannt bin.
In "Die Zukunft pflanzen" werden einige tolle Projekte von Menschen vorgestellt, die alle ihre eigene Version der umweltgerechten Landwirtschaft leben. Die Reportage wurde in Mexiko, den USA, Malawi, Kenia, Senegal, Europa und Japan gedreht. Neben den eigenen Feldern und Tieren kümmern sich die Bauern auch um die Ausbildung anderer Bauern, sodass ihre Anbau-Version in der Gegend immer weiter verbreitet wird.
Die unerschütterliche Zuversicht der Menschen und ihr Glaube daran, dass sich die Welt mit ökologisch angebauten Lebensmitteln ernähren lässt, steckt den Zuschauer an und macht Mut. In letzter Zeit waren zumindest in Deutschland auch viele negative Stimmen zu hören, sodass mir eine Zukunft mit einem nur noch geringen Anteil konventionellen Anbaus und Rücksicht auf die Natur wie ein ferner Traum erschien. Mir war nicht in diesem Ausmaß bewusst, dass es tatsächlich so viele Projekt überall auf der Welt gibt und ich bin ziemlich begeistert, dass sich scheinbar doch überall Menschen Sorgen und Gedanken machen und vor allem auch mit einer beeindruckenden Selbstverständlichkeit handeln.
Besonders gut gefällt mir das nahezu autark lebende Paar aus Japan. Es muss unglaublich viel Arbeit sein, aber ihr Stück Land wirkt sehr harmonisch, es gibt viele verschiedene Gemüse-Sorten, die Abfälle werden weiterverwendet und sogar um die Energiegewinnung kümmern sie sich. Ich würde gerne mal an dem gezeigten Sake-Fest teilnehmen, mir alles anschauen und Reis pflanzen, das wäre bestimmt spannend.
Fazit: Dieser Film erfüllt einen mit neuen, wunderbaren Eindrücken und Hoffnung! Es wäre toll, wenn auch ein Sender mit einer höheren Zuschauerzahl ihn zur besten Sendezeit ausstrahlen würde...

Montag, 22. Oktober 2012

Edit: Zufall?

Ja ja nun sind sie schon wieder in St. Peter-Ording. Was ist da bloß los momentan??
Beim Anschauen der Doku habe ich sofort wieder Lust bekommen auch im Wattenmeer herumzulatschen und in der Sauna zu entspannen. Und die jungen Seehunde sind einfach zu süß. Wobei ich die Fütterungsmethode mit dem Schlauch im Magen etwas beunruhigend finde.

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Vegan Wednesday Nummer 2 (11)

Gestern war mein zweiter Vegan Wednesday (insgesamt Nummer 11). Dieses Mal sammelt Carola die Beiträge bei Pinterest. Nun sind wieder Vorlesungen und ich bin mittwochs zum Arbeiten eingeteilt, aber Fotos ließen sich trotzdem machen und die Leckereien haben zum Glück auch bis gestern überlebt.

Frühstück: Sesam-Bagel mit Ungarischer Paste und Feldsalat (den Zweiten gab es abends),
Chai mit Soja-Drink

 

Mittag: Hokkaido-Kürbis-Suppe vom vorherigen Tag mit Soya Cuisine,
Feldsalat mit Balsamico

 

Zwischendurch: Pflaumen-Soja-Joghurt mit Buchweizen, kleine Birne,
Singoalla Himbeer-Vanille-Kekse, Chili-Kirsch-Schokolade

 

Die Singoalla-Kekse habe ich durch meine Freundin im Urlaub kennengelernt, die sind wirklich total lecker und Himbeer-Vanille ist für mich eine perfekte Kombination! Im Internet habe ich herausgefunden, dass sie angeblich vegan sein sollen und auch die Zutaten-Liste scheint dem trotz der Creme zu entsprechen. Ebenso wie laut Internet die Chili-Kirsch-Schokolade, die gerne mehr Kirsch enthalten könnte, und der Balsamico-Essig von Alnatura, der lecker nach Trauben schmeckt, vegan sein sollen.
Ich kaufe sehr gerne die wechselnden Angebote bei denn's, dadurch kann man sich normalerweise zu teure Bio-Produkte leisten und lernt immer wieder etwas Neues kennen. Außerdem gibt es, wie in vielen Supermärkten, preisreduzierte Produkte, deren angegebene Haltbarkeit bald endet. Dort habe ich dieses Mal den Pflaumen-Soja-Joghurt von Provamel gefunden, den ich schon häufig interessant, aber zu teuer fand und er schmeckt wirklich gut.

Dienstag, 16. Oktober 2012

schön gesagt

Gerade habe ich eigentlich eher nur nebenbei die erste Folge einer mehrteiligen Arte-Doku Das Glück liegt auf dem Teller geschaut, die mit einigen schön formulierten und treffenden Sätzen endete:

"... Das, was auf seine Teller kommt, macht uns bewusst, dass es zwischen unserer Ernährung und der Zukunft unserer Erde eine Verbindung gibt. Eine Verbindung, die mit den alltäglichen, kulinarischen Handgriffen immer wieder neu hergestellt werden muss."

Freitag, 12. Oktober 2012

ein Muffin?!

Nachdem wir heute im Labor mit den Kindern Pudding gekocht haben und zwar mit den ursprünglichen Zutaten (175 mL Milch, 1 EL Stärke, 1 EL Zucker, 1 TL Kakao oder ein Päckchen Vanille-Zucker), ging es bei mir gerade spontan mit einem ähnlichen Rezept weiter. Jaja diese Zufälle immer!
Zumindest habe ich dank eines Posts bei Facebook (Sarah) mit einem Hinweis auf ein Rezept für einen Muffin in einer Tasse, der nach kurzem Zutaten Mischen und einigen Minuten in der Mikrowelle schon fertig sein soll, sofort Lust bekommen das auszuprobieren. Ich liebe Muffins und Kuchen, bin aber immer viel zu faul zum Backen, also klingt das für mich perfekt!
Da unser Öl leider leer ist und ich gerade keinen Pflanzen-Drink offen habe, war mein Rezept ungefähr so:

3 EL Mehl
2 EL Reis Cuisine
2 EL Zucker
1 EL geschmolzene Margarine
2 EL Wasser
1 TL Stärke
1/2 TL Backpulver
2 TL Puddingpulver Schokolade
1 TL Schokostreusel
getrocknete Cranberries


Ich besitze keine passende Tasse und der verwendete Becher war nach zwei Minuten in der Mikrowelle auf der höchsten Stufe bis oben hin gefüllt! Natürlich ließ sich der "Muffin" dadurch nicht in einem Stück wieder herausholen, sodass dieses unansehnliche Gebilde entstand. Aber es schmeckte erstaunlich gut! Nächstes Mal werde ich ihn kürzer in der Mikrowelle lassen, da ich es klitschig mag. Außerdem sollte man gut umrühren, damit sich keine Klumpen bilden. Zum Sieben bin ich immer zu faul und das wäre wohl auch zu viel Aufwand für so eine kurze Back-Aktion.
Fazit: Ich könnte schon wieder!

Fleischersatz-Doku

Auf der Suche nach Studien über die CO2-Bilanz von Soja habe ich zufällig eine WDR-Doku über Fleisch-Ersatz entdeckt, die ich noch nicht kannte. Zunächst hat mich der Moderator mit seiner Art, seiner Denkweise und seinen Ansichten aufgeregt, aber das kann man ja einfach ausblenden. Das beginnt schon gleich bei einer der ersten Szenen in einem vegetarischen Restaurant, in der er nicht so richtig überzeugend vermittelt, dass man offen für nicht herkömmliche Produkte sein sollte, ach ja nicht aufregen. Mal davon abgesehen, dass ich das Wort "Fleischersatz" nicht mag. Generell habe ich bei solchen Dokus häufig das Gefühl, dass es viele gute Ansätze und Infos gibt, aber sie nicht ganz im Thema drin stecken. Vielleicht hat das auch etwas mit dem Spagat zwischen den genau hinschauenden Zuschauern, die sich täglich mit dem entsprechenden Thema beschäftigen, und den teilweise auch intoleranten Zuschauern, denen das Thema erstmalig erläutert werden soll, zu tun. Letzteres ist ja generell lobenswert, natürlich nur sofern keine falschen Informationen gezeigt und keine verfälschten Eindrücke erweckt werden.
Wichtig war mir auf jeden Fall wie immer (neben der Entspannung ^^) ein paar neue Erkenntnisse zu erlangen. Dabei gefiel mir hier die Veranschaulichung von Proteinen und Eisen in unterschiedlichen Lebensmitteln (bei ca. 16 Minuten). Außerdem wurde die großtechnische Tofu-Produktion gezeigt, die zwar vom Prozess her nicht besonders spannend ist, aber im Hinblick auf die Firmen interessant war. Es wurde jeweils eine Besichtigung bei "Taifun" und dem Tofu-Lieferanten der Netto-Hausmarke "BioBio" gezeigt, von denen ich auch gelegentlich Produkte kaufe.
Die Klima-Relevanz des Themas wurde nur teilweise erwähnt, aber wenigstens gibt es auf der Seite unterhalb der Doku eine Zusammenfassung unter anderem mit einem Absatz über Umweltaspekte.
Insgesamt fand ich die Doku unterhaltsam (der schmierige Moderator geht irgendwie gar nicht ^^), bekannte Infos wurden für relativ Ahnungslose gut zusammengefasst und auch ein paar Aspekte für Bewanderte wurden eingeflochten. Fazit: Entspannte Doku vor dem Schlafengehen. Gute Nacht!

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Vegan Wednesday

Gestern war mein erster Vegan Wednesday und insgesamt war es Nummer zehn. Schon seit einigen Wochen schaue ich mir begeistert die vielen, tollen Beiträge an und hatte nun Lust auch teilzunehmen. Normalerweise esse ich vegetarisch, aber öfter auch vegan. Nächste Woche beginnen die Vorlesungen wieder und so bleibt mir dann nicht immer viel Zeit zum Kochen. Die Beiträge werden diese Woche von Cara bei Pinterest gesammelt und Infos gibt es z.B. hier und hier.

Frühstück: Bio-Kürbiskernbrot mit Champignon-Pastete und selbst gezogener Kresse,
Sweet-Chai-Vanille mit Soja-Drink Vanille


  Mittag: Gemüsebratlinge, Pellkartoffeln und Schwarzwurzeln mit dazugehöriger Soße,
ich liebe den Geschmack von Schwarzwurzeln!
  

 Zwischendurch: leider hatte ich vergessen vegane Schokolade zu kaufen und auch keine Zeit mehr, daher gab es einfach Traubenzucker-Herzen mit Himbeer-Vanille-Geschmack
(gestern habe ich wohl viel mit Vanille gegessen ^^)


Nachmittags gab es vor dem Arbeiten noch eine übrig gebliebene Portion des Mittagessens. Leider hatte ich, als ich spätabends zurück war, Bauchschmerzen, sodass ich mich mit Tee begnügen musste.

Dienstag, 9. Oktober 2012

Zufall?

Kennt ihr das? Ihr habt gerade etwas erlebt, kennengelernt oder ward an einem bestimmten Ort und dann taucht der/die/das plötzlich überall auf?
Nachdem ich letzte Woche aus St. Peter-Ording zurück war, kamen plötzlich im NDR und auf Arte Sendungen, die dort gedreht wurden. Das war nicht weiter verwunderlich, da Nord- und Ostsee das Thema war. Als ich heute mein "Frühstücksfernsehen" auf Arte+7 gesucht habe und bei der Xenius-Folge zum Thema "Quallen" gelandet bin, wurde diese Folge plötzlich auch in St. Peter-Ording gedreht!
So etwas ist mir schon häufig passiert und normalweise ist es ja so, dass man einfach nur im Gegensatz zu vorher plötzlich auf das Neue achtet, über das man vorher nichts wusste oder wozu man vorher keine Bilder im Kopf hatte, sodass es einem nie aufgefallen ist. Allerdings war ich schon als Kind dort im Urlaub und hätte gedacht, dass mir generell alle Orte, an denen ich mal war, in den Medien auffallen würden. Also scheint es wohl aktuell ein schöner Zufall zu sein und praktisch ist es immerhin, da man dadurch an den schönen Urlaub erinnert wird.

Montag, 8. Oktober 2012

vegane Kürbissuppe

Auch ich bin seit letztem Jahr der leckeren Kürbissuppe verfallen! Normalerweise hat meine Mutter häufig eine einfache und vegetarische Variante mit dem schon fast klassischen, aber auch sehr leckeren Hokkaido-Kürbis gemacht. Die einfache Verarbeitung gefällt mir besonders gut, da ich den unverfälschten Geschmack super finde. Nun habe ich aber einen Speisekürbis bekommen, den meine Tante im Garten gezüchtet hat und von dem sie leider die Sorte nicht mehr weiß. Er ist gelber als der Hokkaido und leider letztendlich auch geschmacklich nicht vergleichbar. Meine Internetsuche ergab kein zufriedenstellendes Ergebnis, da ich mehrere passende Sorten fand.
Schneiden ließ er sich erstaunlich gut. Zunächst schnitt ich mit einem großen, scharfen Messer den Stil und die Unterseite ab, um den Kürbis anschließend zu teilen und die beiden Hälften jeweils zu dritteln. Aus den sechs erhaltenen Spalten ließ sich das Innere mit den Kernen gut mit einem kleinen, scharfen Messer entfernen. Die Schale entfernte ich vorsichtshalber mit einem Sparschäler, da ich ohne die Sorte zu kennen auch nicht herausfinden konnte, ob sie wie beim Hokkaido mitgegessen werden kann.
Die Spalten schnitt ich zu kleinen Stücken und gab sie in einen Topf zur bereits angebratenen Zwiebel. Im Nachhinein wurde mir bewusst, dass ich den Geschmack der "reinen" Kürbissuppe doch lieber mag als mit Zwiebeln und werde daher nächstes Mal auf sie verzichten. Nach kurzem Anbraten goß ich halb hoch mit heißem Wasser und einem halben Gemüsebrühwürfel auf. Nachdem der Kürbis weich gekocht und püriert war, fügte ich 200 mL Reis Cuisine von Natumi hinzu und würzte mit Salz und Pfeffer nach. Schon fertig, das ging schnell und einfach!
Die Sahne-Alternative hatte ich vorher noch nicht getestet und schon vor einiger Zeit zum Probieren gekauft ohne bis jetzt eine passende Verwendungsmöglichkeit gehabt zu haben. Normalweise esse ich meistens vegetarisch, der Geschmack der Suppe mit der "Reis-Sahne" gefällt mir bis jetzt ganz gut. Morgen werde ich sie dann essen und probieren ein halbwegs gutes Foto bei Tageslicht zu machen...



Edit: Die Suppe war eigentlich nicht schlecht, vor allem da ich noch ein Toastbrot meiner Mitbewohnerin abgestaubt habe und Croûtons machen konnte. Aber ich freue mich schon auf die nächste Suppe aus dem heute gekauften Hokkaido! Lieber nochmal welche machen, bevor die Zeit plötzlich vorbei ist und man lange warten muss!
Bessere Fotos sind mit meiner Kamera leider nicht möglich und eine Hochwertigere kostete mir bis jetzt immer zu viel Geld, aber irgendwann bestimmt...


Donnerstag, 4. Oktober 2012

Curry-Popcorn

Vor Kurzem hat meine Freundin mich süchtig gemacht und zwar nach salzigem Curry-Popcorn. Sie hatte mir davon berichtet und ich wollte es natürlich mit ihr ausprobieren, auch wenn ich normalweise sehr selten Popcorn esse. Im Topf hatte ich vorher erst einmal salziges Popcorn gemacht und bin nun absolut süchtig nach der Version, bei der wir zusätzlich zum Salz noch Curry als Gewürz verwendet haben. So musste ich mich gerade wieder meiner Sucht hingeben und erfreut dem Knallen lauschen und die platzenden Maiskörner durch den Glas-Topfdeckel beobachten, um nun Popcorn knabbernd dem Regen auf meinen Dachfenstern lauschen zu können.
 

Mittwoch, 3. Oktober 2012

mein neues Keimli

Während meiner Abwesenheit wurde meine Bestellung von einem Bio-Online-Versand geliefert, in der sich unter anderem mein neues Keimli befand, auf das ich schon sehr gespannt war. Erst vor Kurzem hatte ich mich genauer mit Keimgeräten beschäftigt und fand zunächst die auf vielen Seiten und auch Blogs präsentierten Keimgläser sehr interessant. Allerdings möchte ich zunächst mit Kresse beginnen und wahrscheinlich generell häufiger Kresse ziehen, sodass mir ein Glas nicht sinnvoll erschien, da es laut Internet nur für andere Saaten verwendet werden kann. Also entschied ich mich für ein Keimli, das ebenfalls relativ klein ist, daher nicht viel Platz braucht und gleichzeitig ausreichend Sprossen für mich aufnimmt.


Nun bin ich sehr gespannt auf meine ersten Versuche und muss mich leider erst noch ein paar Tage gedulden, bis ich genügend Zeit für den Start habe. Um verschiedene Saaten testen zu können, habe ich einige kleine Probepackungen bestellt, da ich mich mit dem Geschmack der verschiedenen Sprossen nicht auskenne. Im hiesigen Bio-Supermarkt gab es leider keine besonders große Auswahl, sodass ich das hohe Porto vom Online-Shop sinnvoll nutzen wollte. Natürlich habe ich schon einiges im Internet gelesen, aber habt ihr trotzdem noch ein paar Tipps für mich? Sollte ich auf etwas achten? Welche Saat-Sorten mögt ihr besonders gern?

Momente

In der letzten Woche waren meine Freundin und ich endlich malwieder am Meer und zwar in St. Peter-Ording. Es wurden viele Kindheitserinnerungen geweckt, da ich bis vor zehn Jahren einige Male in den Schulferien dort war und sich nicht allzu viel verändert hat. Unser Urlaub war wunderbar entspannend und schön, wobei ein besonderes Highlight für mich der Sauna-Besuch am Frauen-Tag in der Dünen-Therme war. Ich war lediglich vor langer Zeit einmal in einer Sauna und kann mich kaum daran erinnern, war daher entsprechend neugierig. Zunächst fingen wir mit 50-60 °C an, da wir uns an die Wärme gewöhnen wollten. Bei einem Spaziergang zum Abkühlen nach draußen, entdeckten wir die "Pfahlbau-Sauna" mit 70 °C und wählten sie glücklicherweise für den nächsten Gang aus.
Auf der obersten Ebene sitzend hatten wir einen großartigen Ausblick durch die Fenster über die Dünen bis hin zum Meer. Unter den Fenstern brannte ein Kaminfeuer und der Regen prasselte sanft an die Scheiben. Genial!
Nachdem unsere Zeit in dieser wunderbaren Sauna zu Ende war und wir uns mit Blick auf die Dünen im Regen abgekühlt hatten, bekamen wir als Neulinge sogar noch einen Aufguss mit. Dafür mussten wir allerdings in die Blockhaus-Sauna mit der Aufschrift "90-100 °C", puh! Es war tatsächlich ein sehr heißes, eher zu heißes Erlebnis, aber auch wirklich interessant. Anschließend begaben wir uns erst einmal auf das Ruhe-Deck, wo uns neue wunderbare Momente erwarteten. Im Liegestuhl zurückgelehnt schauten wir dieses Mal von einem etwas höheren Punkt aus über die Dünen und der Regen prasselte mit schönem Klang an die riesige Glasfront direkt vor uns, wieder genial!
Meine Schwärmerei lässt darauf schließen, dass ich jedem, der nach St. Peter-Ording fährt, empfehlen kann an regnerischen Tagen ein paar Stunden in der Dünen-Therme zu verbringen!
Einen negativen Punkt gab es allerdings doch, da sich nasse Haare im Außenbecken des Schwimmbads bei Wind und Kälte nicht gut machen, hatte ich leider am nächsten Tag einen Schnupfen.